LINDA MÄNNEL

„Transition“

127. Kabinettausstellung des Kunstvereins Bayreuth e.V. im Kunstkabinett

VeranstaltungsortKunstkabinett im Kunstmuseum Bayreuth
Altes Barock Rathaus
Maximilianstr. 33 (Eingang Brautgasse) 95444 Bayreuth
Zeitraum26. September bis 27. Oktober 2026
ÖffnungszeitenDi – So täglich von 10 – 17 Uhr
Eröffnung / VernissageFreitag 25. September 2026, 17 Uhr
(c) Linda Männel

Wir freuen uns dass wir für die 127. Kabinettausstellung in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bayreuth die vielfach ausgezeichnete Künstlerin Linda Männel gewinnen konnten.

(C) Linda Männel

Linda Männel wurde 1983 in Hausham geboren und studierte freie Malerei in der Klasse von Diet Sayler, AdbK Nürnberg und freie Kunst in der Klasse von Eva von Platen, AdbK Nürnberg. Sie bezog als Meisterschülerin ihr Atelier in Nürnberg. 2021 gründete Sie die „TillyStudios“ in Nürnberg, Nordbayerns größtes selbst verwaltetes Atelierhaus.

Linda Männel verbindet in Ihren Werken die in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland ausgestellt wurden, klassische Tuschemalerei auf Leinwand mit feinen, farbigen Stickereien.

www.linda-maennel.de

Über die Ausstellung „Transition“

Die Ausstellung Transition widmet sich einem entscheidenden Wendepunkt im Werk der Künstlerin Linda Männel. Über viele Jahre beschäftigte sie sich mit der Erinnerung, der familiären Herkunft und der Präsenz des Vergangenen. Ihre Tuscheporträts verstorbener Ahnen wurden von vertikalen Fäden aus farbigem Wollgarn überlagert. Die Stickerei wirkte wie ein Schleier: Sie verbarg die Gesichter, ohne sie auszulöschen, und machte Erinnerung als etwas Fragiles, Unzugängliches und zugleich Beständiges sichtbar.

Mit der Werkgruppe Need of Silence vollzieht sich ein radikaler Bruch. Die Figuration verschwindet vollständig. An ihre Stelle treten abstrakte Bildräume, in denen sich Farbe, Struktur und Rhythmus von jeder gegenständlichen Erzählung lösen. Gleichzeitig kehrt die Künstlerin ihre bisherige Arbeitsweise um: Nicht mehr das Garn trägt die Farbe, sondern der Bildgrund. Die Überstickungen erscheinen nun in Weiß- und Naturtönen. Aus dem verhüllenden farbigen Schleier wird eine helle, beinahe zeichnerische Struktur, die den Raum nicht mehr verdeckt, sondern ordnet und durchmisst.

Diese Werkphase dauerte lediglich ein Jahr. Rückblickend erscheint sie als ein Moment des Innehaltens – eine notwendige Leerstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft. Der Titel Need of Silence verweist auf diesen Zustand des Übergangs: auf das Schweigen als Voraussetzung für Veränderung. Die Bilder lösen sich von der Last des Erinnerns, ohne ihre emotionale Tiefe aufzugeben. Sie suchen noch kein neues Motiv; vielmehr erforschen sie einen inneren Zustand, in dem Orientierung erst entstehen kann.

Den Abschluss der Ausstellung bildet das großformatige Werk Lenz. Es markiert den Moment, in dem sich die abstrakten Strukturen erstmals zu einer Landschaft verdichten. Ohne den abstrakten Ursprung zu verleugnen, öffnen sich die Bildräume zu einer neuen Wahrnehmung von Natur. Kreuzförmig gestickte Linien werden zu Farbfeldern aus Licht und Atmosphäre. Damit kündigt sich jene Werkphase, die Landschaftsmalerei, an, die bis heute das Schaffen der Künstlerin bestimmt.

Transition erzählt damit nicht nur die Geschichte einer stilistischen Veränderung. Die Ausstellung macht sichtbar, dass künstlerische Entwicklung selten geradlinig verläuft. Sie entsteht in Momenten des Loslassens, der Unsicherheit und der Stille. Gerade die kurze abstrakte Phase wird als eigenständiger, unverzichtbarer Abschnitt lesbar: als Schwelle zwischen Erinnerung und Landschaft, zwischen Verbergen und Offenlegen, zwischen Herkunft und neuer Orientierung.

Vita

1983geboren in Hausham
2003 – 2005Studium der Freien Malerei, Klasse Diet Sayler, AdbK Nürnberg
2005 – 2009Studium der Freien Kunst, Klasse Eva von Platen, AdbK Nürnberg
2008Studienaufenthalt in Vancouver/ Kanada
2009Abschluss des Studiums als Meisterschülerin
Bezug eines Ateliers Auf AEG/Nürnberg
2014/15 Artist in residence / a room that… Baumwollspinnerei Leipzig
2017Artist in residence/  Arthouse Tulum, Mexico
2021Gründung der Tillystudios Nürnberg

Ausstellungen (Auszug ab 2018)

2026* Voll Stoff, Kulturpalast Anwanden
* TillyOpen 9 + 10, Tillystudios Nürnberg
2025* Find me where the lemons are/ Städtische Galerie Schwabach
* Greetings from Eden/ Badstraße 8, Fürth
* TillyOpen 7 + 8, Tillystudios Nürnberg
* Meike Männel et Linda Männel/ Galerie Heimat,  Saint-Rémy-de-Provence, FR
2024* Festival du Dessin Arles/ Galerie Heimat , FR
* TillyOpen 5 + 6, Tillystudios Nürnberg
* NN-Kunstpreis/ Kunsthaus Nürnberg 
* Neue Stille / Kunstmuseum Heidenheim
2023* Camera Obscura im Atelier/ White Cube Kongresshalle Nürnberg
* TillyOpen 3 + 4, Tillystudios Nürnberg
* aspekte „Dreams“/ BBK Niederbayern/ Oberpfalz im DEZ Regensburg
* NN-Kunstpreis/ Kunsthaus Nürnberg
* Jardin d’hiver/ Galerie Heimat, Saint-Rémy-de-Provence, FR
* Out of the box/ modulgalerie Nürnberg
* Mimosas/ Galerie reception, Tillystudios Nürnberg
2022* Verwoben/ Kunstmuseum Erlangen
* TillyOpen 1 + 2/ Tillystudios Nürnberg
* Comme si tout ne tenait qu’a un fil/ Galerie Heimat, Saint-Rémy-de-Provence, FR
2021* The sun is the same in a relative way II/ Cordonhaus Cham
* Lost and Found II/ Burggraben Nürnberg
* Linda Männel & Meike Männel/ Galerie im Saal, Schloss Oberschwappach
* Pop up/ Galerie Voigt Nürnberg
* Das Bernsteinzimmer-endlich gefunden! / Kunstvilla Nürnberg
2020* Farbenpracht! /Weißes Schloss Heroldsberg
* The sun is the same in a relative way II/ Cordonhaus Cham (postponed to 2021)
* Kunst-Anschlag #3, Nürnberg
2019* Die Meister des kleinen Formats/ Galerie Bernsteinzimmer Nürnberg
* NN-Kunstpreis/ Kunsthaus Nürnberg
* Werkschau/Halle 15 Auf AEG Nürnberg
* Roomservice/Hotel Luis Regensburg 
2018* Künstler der Galerie/ Kunstkontor Nürnberg
* Linda Männel und Meike Männel/ Galerie Bernsteinzimmer Nürnberg
* Portraits/ Kunstverein Erlangen
* Familienbande, Kulturpalast Anwanden
* Werkschau/ Halle 15 Auf AEG Nürnberg

76. Bayreuther Kunstausstellung – Glanzvolles Finale

Die Finissage der 76. Bayreuther Kunstausstellung am 23. August 2026 setzte einen feierlichen und dynamischen Schlusspunkt unter die wichtigste Werkschau zeitgenössischer Kunst im oberfränkischen Festspielsommer. Die durch den Kunstverein Bayreuth e.V. organisierte jurierte Schau zog in den lichtdurchfluteten Räumen der Schlossgalerie am La-Spezia-Platz eine gute Besucherbilanz und bewies die ungebrochene Vitalität der regionalen und überregionalen Kunstszene.

Eine Fachjury wählte aus über 430 Einsendungen eine exklusive Auswahl von 139 Werken aus. Insgesamt präsentierten 95 Künstlerinnen und Künstler aktuelle Positionen aus Malerei, Bildhauerei, Fotografie und digitalen Ausdrucksformen.

die ausstellenden Künstler:innen

Einen kleinen Auszug finden Sie in der nachfolgenden Bildergalerie.

Abbildungen aller Werke finden Sie in unserem Ausstellungskatalog.

Kunstpreis 2026

Zu den Höhepunkten der diesjährigen Ausgabe zählte das Werk „NY Crossing“ von Werner Tögel (Knetzgau), der im Rahmen der Vernissage zu dieser Ausstellung mit dem renommierten Kunstpreis der Sparkasse Bayreuth gewürdigt wurde.

NY Crossing (C) Foto und abgebildetes Kunstwerk: Werner Tögel

RICHARD ZIEHT EIN

Als interdisziplinäres Highlight fügte sich das Begleitprojekt „RICHARD ZIEHT EIN – und Walhall wird lebendig“ mit pointierten Wagner-Interpretationen von Michael Apitz in den Kontext des Festspielsommers ein.

FINISSAGE

Die Finissage öffnete traditionell einen direkten, intensiven Raum für den Austausch. Besucher nutzten die Gelegenheit, mit den anwesenden Kunstschaffenden tiefgehend über die Intentionen hinter den Exponaten zu diskutieren.

(C) Foto: Klaus Wagner, Kunstverein Bayreuth e.V.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jazzformation „BeSt“.

(C) Foto: Klaus Wagner, Kunstverein Bayreuth e.V.

Lebendige Skulpturen

Das visuelle Highlight der Finissage bildete die Live-Performance „Lebendige Skulpturen“ der namhaften Bildhauerin Angelika Summa. Ihre Arbeiten überwinden eindrucksvoll die Grenzen von starrer Skulptur und bewegtem Körper und fanden bei den Besuchern enormen Anklang. Unterlegt war die Vorstellung mit atmosphärischen Klängen aus Eigenkompositionen.

Zum guten Schluss

Wir möchten uns nochmals herzlich bei allen ausstellenden Künstler:innen, Mitwirkenden, unseren Sponsoren, Fördernden, Helfenden, Vereinsmitgliedern und natürlich bei Ihnen – unseren Besucher:innen – für Ihre Unterstützung, Ihr Interesse und Ihre Anregungen bedanken.

Wir freuen uns wenn Sie die 76. Bayreuther Kunstausstellung inspiriert hat und sehen der 77. Ausgabe im nächsten Jahr schon gespannt entgegen.

Denn: Nach der Finissage ist vor der Vernissage 🙂

76. Bayreuther Kunstausstellung

Plattform für zeitgenössische Kunst

VeranstaltungsortSchlossgalerie Bayreuth
La-Spezia-Platz 1
95444 Bayreuth
Zeitraum19. Juli bis 23. August 2026
Öffnungszeitentäglich von 10 – 18 Uhr
Eröffnung / VernissageSonntag, 19. Juli 2026, 11 Uhr

Die 76. Bayreuther Kunstausstellung 2026 blickt in der Schlossgalerie in die Zukunft

Vom 19. Juli bis zum 23. August 2026 verwandelt sich die Schlossgalerie Bayreuth erneut in ein Zentrum für Gegenwartskunst. Nach dem erfolgreichen Debüt im Vorjahr lädt der Kunstverein Bayreuth e.V. zur jurierten 76. Bayreuther Kunstausstellung ein. Diese hochkarätige Werkschau präsentiert ein breites Spektrum zeitgenössischer Positionen von regionalen und überregionalen Kunstschaffenden und setzt im Festspielsommer 2026 wieder vitale kreative Impulse.


Tradition trifft auf neue Räume

Nachdem die Traditionsausstellung im vergangenen Jahr anlässlich ihres 75. Jubiläums erstmals die neuen, großzügigen Räume bezog, etabliert sich die Schlossgalerie am La-Spezia-Platz auch in diesem Jahr als Veranstaltungsort. Die Architektur bietet den idealen Rahmen für den Dialog zwischen Tradition und Experiment.
Eine Fachjury hat im Frühjahr aus insgesamt 430 eingesendeten Arbeiten von 163 Künstlerinnen und Künstlern eine exklusive Auswahl getroffen. In der Ausstellung werden nun 139 einjurierte Werke von 95 Künstler:innen zu sehen sein. Die künstlerische Palette reicht dabei von klassischer Malerei und Bildhauerei über Fotografie bis hin zu Skulptur, Installation und digitalen Ausdrucksformen.


Feierliche Eröffnung der Bayreuther Kunstausstellung und Verleihung des Kunstpreises am Sonntag, den 19. Juli 2026 um 11 Uhr.

Die feierliche Vernissage findet am Sonntag, den 19. Juli 2026 um 11:00 Uhr statt. Neben den Grußworten des Vorstands und der Stadt Bayreuth wird Rüdiger Baumann vom Theater „Das Baumann“ die diesjährige Festrede halten. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Band Double Whisky Trio.
Im Rahmen der Eröffnung wird traditionell auch der renommierte Kunstpreis der Sparkasse Bayreuth durch den Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth an eine(n) herausragende(n) Kulturschaffende(n) übergeben.


RICHARD ZIEHT EIN – und Walhall wird lebendig

Das Projekt „RICHARD ZIEHT EIN – und Walhall wird lebendig“ ist einekünstlerische Hommage des Landkreises Bayreuth an 150 Jahre Festspiele Bayreuth in Kooperation mit dem Festival 150 und dem Kunstverein Bayreuth e.V.
Zum Auftakt werden im Rahmen der 76. Bayreuther Kunstausstellung Wagner-Interpretationen des überregional bekannten Künstlers Michael Apitz präsentiert sowie das Gesamtprojekt vorgestellt.
Termin der Auftaktveranstaltung: Samstag, 25. Juli 2026, 11:00 Uhr in der Schlossgalerie


Das Team des Kunstvereins Bayreuth und die ausstellenden Künstler:innen freuen sich auf eine tolle 76. Bayreuther Kunstausstellung, mit vielfältigen und interessanten Werken, inspirierenden Gesprächen – und natürlich – auf IHREN BESUCH.

MARLET HECKHOFF – Fantasia

124. Kabinettausstellung des Kunstvereins Bayreuth im Kunstkabinett des Kunstmuseums, Altes Barock-Rathaus, Maximilianstraße 33, 95444 Bayreuth

Ausstellung vom 1. Februar 2026 bis zum 25. April 2026

Eröffnung: Sonntag, 1. Februar 2026, 11 Uhr, Kunstkabinett im Kunstmuseum Bayreuth

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr

Für die Künstlerin Marlet Heckhoff spielt Farbe eine zentrale Rolle. Sie ist kein nachträgliches Mittel, sondern ein konstruktives Element, das Raum erzeugt, Struktur auflöst, Spannung schafft. Farbflächen ordnen und destabilisieren zugleich; sie verwandeln architektonische Strenge in durchlässige, atmende Räume. Linien, Bögen und Flächen verhandeln in diesem Kontext das Verhältnis von Kontrolle und Zufall, Tektonik und Geste. In einer Welt, in der es derzeit zunehmend grauer und bedrohlicher zu werden scheint, möchte sie die Betrachter*innen dazu einladen, inne zu halten, und sich für einen Moment auf eine fröhliche und verspielte Situation einzulassen, auf ein kurzes emotionales Aufatmen. Setzungen, die ihre künstlerische Handschrift unverwechselbar machen.

Die Werke von Marlet Heckhoff wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt und sind Teil eines kontinuierlich wachsenden, lebendigen Œuvres.

(C) Marlet Heckhoff – Blauer Turmalin

Mit ihrer Ausstellung „Fantasia“ öffnet die Künstlerin einen Raum, in dem Intuition, Struktur und Experimentierfreude aufeinandertreffen. Begeben Sie sich auf eine Reise in die Welt der Fantasie – dorthin, wo Farben zu Stimmen werden, Formen Geschichten erzählen und das Alltägliche sich in poetische Möglichkeiten verwandelt.
Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen malerischer Konstruktion und spielerischer Offenheit – ein Dialog aus Linien, Flächen und rhythmischen Elementen.

Wir freuen uns, Sie zu dieser besonderen Ausstellung begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen in die vielschichtigen Bildwelten von Marlet Heckhoff einzutauchen.

Ihr Team des Kunstvereins Bayreuth e.V.

Biografische Stationen von Marlet Heckhoff (Auswahl)

  • Geboren 1983
  • Ausbildung zur Tischlerin
  • Studium der Freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar
  • Bezalel Academy of Art and Design, Jerusalem
  • Studium der Malerei/Grafik an der HGB Leipzig
  • Meisterschülerin in der Klasse für Installation und Raum bei Prof. Joachim Blank, HGB Leipzig
  • diverse Stipendien und Förderungen, u. a. Landesgraduiertenstipendium Sachsen und ArsVersa Kunststiftung
  • Projektleiterin des Leipziger Kunstfestivals „Lindenow“ in Leipzig seit 2025

Weitere Informationen zu Marlet Heckhoff finden Sie auf ihren Social-Media Präsenzen:
www.marlet-heckhoff.de und instagram @marlet_heckhoff

14. Weihnachtsausstellung

der Mitglieder des Kunstvereins Bayreuth

Ort: Altes Schloss, Maximilianstraße 8, 95444 Bayreuth (Ausstellungshalle Bergamt)

Ausstellungsdauer: 29. November 2024 bis 20. Dezember 2024

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 12-18 Uhr, Sa. und So. 11-18 Uhr

Eröffnung: Donnerstag, 28. November 2024, 18 Uhr

Auch in diesem Jahr findet wieder die beliebte Weihnachtsausstellung der Mitglieder des Kunstvereins Bayreuth statt. Ab Donnerstag, 28. November 2024, sind Sie herzlich eingeladen die aktuellen Werke der aktiven Künstler des Kunstvereins Bayreuth zu bewundern.

Die kunstschaffenden Mitglieder des Kunstvereins Bayreuth können ihre Arbeiten noch bis zum 15. Nov. 24 zur Teilnahme an der Ausstellung anmelden.

Das Vorstandsteam freut sich auf eine zahlreiche Teilname.

WILHELM SCHRAMM: „Paper Art & Pop Up“

Ausstellung des Kunstvereins Bayreuth e.V. in der Ausstellungshalle im Neuen Rathaus Bayreuth, Luitpoldplatz 13, 95444 Bayreuth.

Ausstellungsdauer: 31. Oktober 2024 bis 29. November 2024

Eröffnung: Mittwoch, 30. Oktober 2024, 18 Uhr

Öffnungszeiten: Mo. bis Do. 8-17 Uhr, Fr. 8-15 Uhr

Der Kunstverein Bayreuth e.V. präsentiert ab 30. Oktober 2024 die Ausstellung „Paper Art & Pop Up“ des Künstlers Wilhelm Schramm.

Wilhelm Schramm ist gebürtiger Oberfranke (Itzgrund) und hat an der Fachhochschule Coburg/Münchberg studiert. Heute lebt und arbeitet er in Bludenz (A).

Sein in Katalogen dokumentiertes Werk ist äußerst umfangreich und besteht aus Gemälden, Grafiken, Zeichnungen, Künstlerbüchern und Papierarbeiten. Letztere sind auch Gegenstand der Ausstellung im Neuen Rathaus Bayreuth.
Nebenher betreibt er noch mit einem Partner den Verlag Freipresse.

Die Papierarbeiten sind, soweit sie nicht als Papierobjekte firmieren, der konkreten Kunst zuzuordnen. Sie sind höchst komplex, 3-dimensional und durch (stabilisierende) Faltungen gefertigt. Streng geometrisch, häufig schwarz/weiss mit einer Zusatzfarbe.

© Wilhem Schramm

Man wird seinen Arbeiten aber nicht gerecht, wenn man sie nur auf den reduzierten Farbkanon beschränkt. Dazu ist sein Werk zu mannigfaltig und teilweise von brillierender Farbigkeit und Vielfaltigkeit, ein Genuss, manchmal schon ein Vexierspiel für das Auge.

© Wilhelm Schramm

In der Bayreuther Kunstausstellung waren in den letzten drei Jahren Arbeiten von Schramm zu sehen.

Carl Emanuel Wolff „Kästen, Viecher, Schüsseln“

119. Kabinettausstellung des Kunstvereins Bayreuth im Kunstkabinett des Kunstmuseums, Altes Barock-Rathaus, Maximilianstraße 33, 95444 Bayreuth

Ausstellung vom 8. September bis zum 4. Dezember 2024

Eröffnung: Sonntag, 8. September 2024, 11 Uhr, Kunstkabinett im Kunstmuseum Bayreuth

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr

C.E. Wolff ist Absolvent Kunstakademie Düsseldorf und bis vor Kurzem Professor an der HfBK Dresden. Als Bildhauer schuf er ein bemerkenswertes Oeuvre, das vielfach ausgezeichnet wurde.

Wenn er nun im Kabinett des Kunstvereins Bayreuth „Bilder“ aufhängt, so sind diese 3-dimensional, eben Kästen, in denen Zeichnungen und Objekte räumlich angeordnet sind.

© Carl Emanuel Wolff

C.E. Wolff hat die Kästen aus Tannenholz gebaut (oder gelegentlich auch Schubladen aus alten Möbeln verwendet) und sie zu kleinen abgeschlossenen Ereignis-Räumen gemacht, in die wir durch eine Glasscheibe hineinsehen können. Sie erinnern an Terrarien, Herbarien oder Dioramen. In den Wolff‘schen Guckkästen tummeln sich Kunstgewächse, Fische, Tiere mit und ohne Rüssel, Blumen, Fundstückeaus dem Atelier, bezeichnete Papiere, Materialien wie Gips und Draht, Holz, Farben und Folien. Mal sind sie bühnenhaft inszeniert, mal konstruktiv oder auch malerisch.

© Carl Emanuel Wolff

Den Objekten kann man die imaginative Verwunderung am Geschaffenen, die der Künstler beim Machen verspürt haben muss zuweilen ansehen.

Finissage zur 74. Bayreuther Kunstausstellung

Sonntag, 25. August 2024, ab 15 Uhr im Neuen Schloss der Eremitage Bayreuth

Noch bis zum 25. August, haben Besucher der Eremitage Bayreuth die Möglichkeit zeitgenössische Kunst im schönen Ambiente des historischen Parks zu sehen und zu genießen. Die 74. Bayreuther Kunstausstellung des Kunstvereins Bayreuth e.V. in der Orangerie des Neuen Schlosses endet am Sonntag mit einer Finissage ab 15 Uhr. 

68 Werke von 63 Kunstschaffenden sind zu sehen und die Band BE:ST wird den schwungvollen musikalischen Rahmen setzen.

Die Ausstellung ist am Wochenende (24./25. August) von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Sonntag können die Ausstellenden ihre Arbeiten ab 16:30 Uhr abholen, so dass die Kunstschau langsam bis zum Abend verschwindet. Trotzdem bietet sich nochmals Zeit und Raum für Gespräche über Kunst, künstlerische Praxis, Techniken und gesellschaftlichen Kontext.

Die ausgestellten Werke reflektieren die aktuelle Kunstszene und stammen zumeist aus Ober- und Mittelfranken, kommen aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet und dem deutschsprachigen Raum. Mit unterschiedlichen bildnerischen Techniken zeigen sie neue Sichtweisen und Ansichten auf die Realitäten und Absurditäten der Welt.

Auch die Skulptur „Galaxie“ des Mistelgauer Künstlers Ralf Vizethum ist zu bestaunen. Diese wurde mit dem Kunstpreis der Sparkasse Bayreuth 2024 ausgezeichnet.

74. Bayreuther Kunstausstellung im Neuen Schloss der Eremitage Bayreuth

Die Eröffnung findet am Sonntag, 21. Juli, 10:15 Uhr, mit Matinee-Konzert des Orchestervereins sowie Festreden (ca. 10:45 Uhr) mit Kunstpreisverleihung (ca. 11 Uhr) statt.

Ausstellungszeit: 21. Juli bis 25. August 2024, Montag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr.

Finissage: Sonntag, 25. August, 15 Uhr mit der Band „BE:ST“ (ab 16:30 Uhr dürfen die Künstler*innen ihre Kunstwerke abholen.)

Blick in die 73. Bayreuther Kunstausstellung in der Eremitage Bayreuth.
Blick in die Ausstellung 2023

Die 74. Bayreuther Kunstausstellung des Kunstvereins Bayreuth e.V. zeigt im Neuen Schloss der Eremitage Bayreuth einen großen Querschnitt zeitgenössischer Kunst. Eine Jury hat aus 351 eingereichten Werken 70 Exponate von 68 Künstlern ausgewählt.

Die Eröffnung wird auch in diesem Jahr ummrahmt vom Orchesterverein Bayreuth, unter der Leitung von Youngkwang Jeon. Die Matinee beginnt um 10:15 Uhr. Es erklingen dabei zum einen die Orchestersuite von Faure „Masques et bergamasques“ zum anderen die Tschechische Suite von Dvorak.
Der Orchesterverein begeht in diesem Jahr sein 100. Jubiläum und bereichert die Bayreuther Kunstausstellung schon zum 29. Mal.

Einführung und Kunstpreisverleihung finden gegen 10:45 Uhr / 11 Uhr statt.
Begrüßung: Thomas Ebersberger, Oberbürgermeister Stadt Bayreuth und Hans-Hubertus Esser, Vorsitzender des Kunstvereins Bayreuth e.V..
Einführung: Alexandra Kuhnke, Kunsthistorikerin, Kunstmuseum Bayreuth
Verleihung des Kunstpreises der Sparkasse Bayreuth durch Oberbürgermeister Ebersberger

Die Künstlerin Ingrid Wachsmann hat eigens für die Eröffnung der 74. Bayreuther Kunstausstellung eine Performance konzipiert, die die Eröffnung abrundet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

CHRISTIANE POTT: „Unruhe“

118. Kabinettausstellung des Kunstvereins Bayreuth im Kunstkabinett des Kunstmuseums, Altes Barock-Rathaus, Maximilianstraße 33, 95444 Bayreuth

Ausstellung vom 9. Juni bis zum 5. September 2024

Eröffnung: Sonntag, 9. Juni 2024, 11 Uhr, Kunstkabinett im Kunstmuseum Bayreuth

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr

Unrast, Ungeduld, Getriebensein, Gejagdheit, Verfolgung, Bewegungsrausch, Aufregung, Betriebsamkeit, Freiheitsdrang… mit diesen und noch zahlreichen anderen Worten lassen sich die Einzelbilder der Serie Unruhe betiteln und beschreiben gleichzeitig gesellschaftliche Kräfte, die die Malerin, Bildhauerin und Zeichnerin Christiane Pott in neue bildnerische Motive auf Leinwand konstruiert hat. 

Fasziniert von unterschiedlichen Verhaltensweisen und Bewegungsmustern in verschiedenen Kulturen, aber auch den aktuellen Flüchtlingsströmen, ebenso wie touristisch begründete Wanderungen von Menschen stellt Christiane Pott das Getriebensein des suchenden Individuums oder des formierten Kollektivs in den Fokus. Wie auf einer Bühne choreographiert sie die fragilen Kräfte von Nähe und Distanz. Das Äußerliche trifft auf Innerliches, das Fremde auf Bekanntes. Amorphe Menschenmassen treffen aufeinander und entwickeln eine eigene Dynamik. So wird aus der Sicht der bloßen, nackten Füße in einsamer oder undefinierter Umgebung das Menschsein neu durchdacht und universal formuliert. 

Die Malerin, Zeichnerin und Stahlplastikerin Christiane Pott ist in Bremen geboren, hat in Köln und Salzburg Musik im Hauptfach Klavier studiert und zudem Malerei und Werkerziehung am Mozarteum absolviert. Ihr künstlerischer Werdegang führte sie mehrfach nach China, wo sie u.a. als Gastprofessorin an der CAFA in Peking unterrichtete. In Salzburg war sie 3 Jahre Präsidentin der Berufsvereinigung der Bildenden KünstlerInnen, nachdem sie 7 Jahre das Internationale Stahlsymposion in Riedersbach geleitet hatte. Zahlreiche Kunst am Bau-Projekte und Preise säumen ihren Weg als vielseitige Künstlerin, sowie zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Mehr unter: www.artasyl.at