Die Mitgliederausstellung des Kunstvereins Bayreuth e.V.
Veranstaltungsort
Ausstellungshalle im Neuen Rathaus Bayreuth Luitpoldplatz 13 95444 Bayreuth
Zeitraum
04. November bis 27. November 2026
Öffnungszeiten
während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses Mo – Do 8- 17 Uhr, Fr 8 – 15 Uhr
Eröffnung / Vernissage
Mittwoch, 04. November 2026, 18 Uhr
Liebe Kunstfreunde, liebe Mitglieder,
der Kunstverein Bayreuth e.V. lädt Sie und Ihre Freundinnen und Freunde herzlich zur diesjährigen Mitgliederausstellung „KUNST IM HERBST 2026“ ein.
Erleben Sie ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst und entdecken Sie die Vielfalt an kreativen Positionen, die unsere Vereinsmitglieder geschaffen haben.
KUNST IM HERBST 2026 (c) Christine Dörnhöfer
Genießen Sie mit uns eine inspirierende Vernissage voller künstlerischer Impulse, spannender Gespräche und neuer Begegnungen und freuen Sie sich mit uns auf diese tolle Ausstellung unserer Mitglieder.
Die Künstler:innen und wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Mit herzlichen Grüßen, Ihr Team des Kunstvereins Bayreuth e.V.
P.S.: Die Details zur Einreichung der Werke wurden bereits an unsere kunstschaffenden Mitglieder per E-Mail versendet.
Sie sind Mitglied in unserem Verein und möchten gerne an der Ausstellung teilnehmen, haben aber die Infos zur Einreichung nicht per E-mail erhalten ? Dann schreiben Sie uns bitte kurz unter dem Stichwort: „Unterlagen für Kunst im Herbst 2026 fehlen“ an die E-Mail Adresse info@kunstverein-bayreuth.de.
Wenn Sie kein Mitglied in unserem Verein sind können Sie bei dieser Ausstellung leider keine Werke einreichen. Aber wer weiß – vielleicht fühlen Sie sich durch diese Ausstellung inspiriert zukünftig unserem Verein beizutreten ?
Wir freuen uns dass wir für die 127. Kabinettausstellung in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bayreuth die vielfach ausgezeichnete Künstlerin Linda Männel gewinnen konnten.
(C) Linda Männel
Linda Männel wurde 1983 in Hausham geboren und studierte freie Malerei in der Klasse von Diet Sayler, AdbK Nürnberg und freie Kunst in der Klasse von Eva von Platen, AdbK Nürnberg. Sie bezog als Meisterschülerin ihr Atelier in Nürnberg. 2021 gründete Sie die „TillyStudios“ in Nürnberg, Nordbayerns größtes selbst verwaltetes Atelierhaus.
Linda Männel verbindet in Ihren Werken die in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland ausgestellt wurden, klassische Tuschemalerei auf Leinwand mit feinen, farbigen Stickereien.
Die Ausstellung Transition widmet sich einem entscheidenden Wendepunkt im Werk der Künstlerin Linda Männel. Über viele Jahre beschäftigte sie sich mit der Erinnerung, der familiären Herkunft und der Präsenz des Vergangenen. Ihre Tuscheporträts verstorbener Ahnen wurden von vertikalen Fäden aus farbigem Wollgarn überlagert. Die Stickerei wirkte wie ein Schleier: Sie verbarg die Gesichter, ohne sie auszulöschen, und machte Erinnerung als etwas Fragiles, Unzugängliches und zugleich Beständiges sichtbar.
Mit der Werkgruppe Need of Silence vollzieht sich ein radikaler Bruch. Die Figuration verschwindet vollständig. An ihre Stelle treten abstrakte Bildräume, in denen sich Farbe, Struktur und Rhythmus von jeder gegenständlichen Erzählung lösen. Gleichzeitig kehrt die Künstlerin ihre bisherige Arbeitsweise um: Nicht mehr das Garn trägt die Farbe, sondern der Bildgrund. Die Überstickungen erscheinen nun in Weiß- und Naturtönen. Aus dem verhüllenden farbigen Schleier wird eine helle, beinahe zeichnerische Struktur, die den Raum nicht mehr verdeckt, sondern ordnet und durchmisst.
Diese Werkphase dauerte lediglich ein Jahr. Rückblickend erscheint sie als ein Moment des Innehaltens – eine notwendige Leerstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft. Der Titel Need of Silence verweist auf diesen Zustand des Übergangs: auf das Schweigen als Voraussetzung für Veränderung. Die Bilder lösen sich von der Last des Erinnerns, ohne ihre emotionale Tiefe aufzugeben. Sie suchen noch kein neues Motiv; vielmehr erforschen sie einen inneren Zustand, in dem Orientierung erst entstehen kann.
Den Abschluss der Ausstellung bildet das großformatige Werk Lenz. Es markiert den Moment, in dem sich die abstrakten Strukturen erstmals zu einer Landschaft verdichten. Ohne den abstrakten Ursprung zu verleugnen, öffnen sich die Bildräume zu einer neuen Wahrnehmung von Natur. Kreuzförmig gestickte Linien werden zu Farbfeldern aus Licht und Atmosphäre. Damit kündigt sich jene Werkphase, die Landschaftsmalerei, an, die bis heute das Schaffen der Künstlerin bestimmt.
Transition erzählt damit nicht nur die Geschichte einer stilistischen Veränderung. Die Ausstellung macht sichtbar, dass künstlerische Entwicklung selten geradlinig verläuft. Sie entsteht in Momenten des Loslassens, der Unsicherheit und der Stille. Gerade die kurze abstrakte Phase wird als eigenständiger, unverzichtbarer Abschnitt lesbar: als Schwelle zwischen Erinnerung und Landschaft, zwischen Verbergen und Offenlegen, zwischen Herkunft und neuer Orientierung.
Vita
1983
geboren in Hausham
2003 – 2005
Studium der Freien Malerei, Klasse Diet Sayler, AdbK Nürnberg
2005 – 2009
Studium der Freien Kunst, Klasse Eva von Platen, AdbK Nürnberg
2008
Studienaufenthalt in Vancouver/ Kanada
2009
Abschluss des Studiums als Meisterschülerin Bezug eines Ateliers Auf AEG/Nürnberg
2014/15
Artist in residence / a room that… Baumwollspinnerei Leipzig
* Find me where the lemons are/ Städtische Galerie Schwabach * Greetings from Eden/ Badstraße 8, Fürth * TillyOpen 7 + 8, Tillystudios Nürnberg * Meike Männel et Linda Männel/ Galerie Heimat, Saint-Rémy-de-Provence, FR
2024
* Festival du Dessin Arles/ Galerie Heimat , FR * TillyOpen 5 + 6, Tillystudios Nürnberg * NN-Kunstpreis/ Kunsthaus Nürnberg * Neue Stille / Kunstmuseum Heidenheim
2023
* Camera Obscura im Atelier/ White Cube Kongresshalle Nürnberg * TillyOpen 3 + 4, Tillystudios Nürnberg * aspekte „Dreams“/ BBK Niederbayern/ Oberpfalz im DEZ Regensburg * NN-Kunstpreis/ Kunsthaus Nürnberg * Jardin d’hiver/ Galerie Heimat, Saint-Rémy-de-Provence, FR * Out of the box/ modulgalerie Nürnberg * Mimosas/ Galerie reception, Tillystudios Nürnberg
2022
* Verwoben/ Kunstmuseum Erlangen * TillyOpen 1 + 2/ Tillystudios Nürnberg * Comme si tout ne tenait qu’a un fil/ Galerie Heimat, Saint-Rémy-de-Provence, FR
2021
* The sun is the same in a relative way II/ Cordonhaus Cham * Lost and Found II/ Burggraben Nürnberg * Linda Männel & Meike Männel/ Galerie im Saal, Schloss Oberschwappach * Pop up/ Galerie Voigt Nürnberg * Das Bernsteinzimmer-endlich gefunden! / Kunstvilla Nürnberg
2020
* Farbenpracht! /Weißes Schloss Heroldsberg * The sun is the same in a relative way II/ Cordonhaus Cham (postponed to 2021) * Kunst-Anschlag #3, Nürnberg
2019
* Die Meister des kleinen Formats/ Galerie Bernsteinzimmer Nürnberg * NN-Kunstpreis/ Kunsthaus Nürnberg * Werkschau/Halle 15 Auf AEG Nürnberg * Roomservice/Hotel Luis Regensburg
2018
* Künstler der Galerie/ Kunstkontor Nürnberg * Linda Männel und Meike Männel/ Galerie Bernsteinzimmer Nürnberg * Portraits/ Kunstverein Erlangen * Familienbande, Kulturpalast Anwanden * Werkschau/ Halle 15 Auf AEG Nürnberg
Die Finissage der 76. Bayreuther Kunstausstellung am 23. August 2026 setzte einen feierlichen und dynamischen Schlusspunkt unter die wichtigste Werkschau zeitgenössischer Kunst im oberfränkischen Festspielsommer. Die durch den Kunstverein Bayreuth e.V. organisierte jurierte Schau zog in den lichtdurchfluteten Räumen der Schlossgalerie am La-Spezia-Platz eine gute Besucherbilanz und bewies die ungebrochene Vitalität der regionalen und überregionalen Kunstszene.
Eine Fachjury wählte aus über 430 Einsendungen eine exklusive Auswahl von 139 Werken aus. Insgesamt präsentierten 95 Künstlerinnen und Künstler aktuelle Positionen aus Malerei, Bildhauerei, Fotografie und digitalen Ausdrucksformen.
die ausstellenden Künstler:innen
Einen kleinen Auszug finden Sie in der nachfolgenden Bildergalerie.
Abbildungen aller Werke finden Sie in unserem Ausstellungskatalog.
Kunstpreis 2026
Zu den Höhepunkten der diesjährigen Ausgabe zählte das Werk „NY Crossing“ von Werner Tögel (Knetzgau), der im Rahmen der Vernissage zu dieser Ausstellung mit dem renommierten Kunstpreis der Sparkasse Bayreuth gewürdigt wurde.
NY Crossing (C) Foto und abgebildetes Kunstwerk: Werner Tögel
RICHARD ZIEHT EIN
Als interdisziplinäres Highlight fügte sich das Begleitprojekt „RICHARD ZIEHT EIN – und Walhall wird lebendig“ mit pointierten Wagner-Interpretationen von Michael Apitz in den Kontext des Festspielsommers ein.
FINISSAGE
Die Finissage öffnete traditionell einen direkten, intensiven Raum für den Austausch. Besucher nutzten die Gelegenheit, mit den anwesenden Kunstschaffenden tiefgehend über die Intentionen hinter den Exponaten zu diskutieren.
(C) Foto: Klaus Wagner, Kunstverein Bayreuth e.V.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jazzformation „BeSt“.
(C) Foto: Klaus Wagner, Kunstverein Bayreuth e.V.
Lebendige Skulpturen
Das visuelle Highlight der Finissage bildete die Live-Performance „Lebendige Skulpturen“ der namhaften Bildhauerin Angelika Summa. Ihre Arbeiten überwinden eindrucksvoll die Grenzen von starrer Skulptur und bewegtem Körper und fanden bei den Besuchern enormen Anklang. Unterlegt war die Vorstellung mit atmosphärischen Klängen aus Eigenkompositionen.
(C) Kunstwerke „lebendige Skulpturen“ Angelika Summa, Fotos: Klaus Wagner
Zum guten Schluss
Wir möchten uns nochmals herzlich bei allen ausstellenden Künstler:innen, Mitwirkenden, unseren Sponsoren, Fördernden, Helfenden, Vereinsmitgliedern und natürlich bei Ihnen – unseren Besucher:innen – für Ihre Unterstützung, Ihr Interesse und Ihre Anregungen bedanken.
Wir freuen uns wenn Sie die 76. Bayreuther Kunstausstellung inspiriert hat und sehen der 77. Ausgabe im nächsten Jahr schon gespannt entgegen.
Die 76. Bayreuther Kunstausstellung ist in der Schlossgalerie Bayreuth mit großem Erfolg eröffnet worden. Bis zum 23. August 2026 verwandelt sich die Galerie in ein Zentrum der Gegenwartskunst und liefert spannende kreative Impulse parallel zum Festspielsommer.
Zur feierlichen Vernissage am 19. Juli 2026 begrüßte der Kunstverein Bayreuth e.V. zahlreiche Kunstbegeisterte in den lichtdurchfluteten Räumlichkeiten des historischen Gebäudes. Musikalisch umrahmt von dem Double Whisky Trio, bot der Vormittag den perfekten Rahmen für die renommierte Werkschau. Die großzügigen Ebenen und die neu gestalteten Ausstellungskojen der Galerie bieten den gezeigten Exponaten in diesem Jahr den idealen Raum zur Entfaltung.
Die inspirierende Festrede hielt Rüdiger Baumann vom Theater „Das Baumann“.
Blick in die Vernissage (c) Foto: Klaus Wagner
Kunstpreis der Sparkasse Bayreuth verliehen
Traditionell war der Eröffnungstag auch der Moment der Würdigung herausragender Leistungen. Thomas Bauske (3. Bürgermeister Stadt Bayreuth) überreichte den renommierten Kunstpreis der Sparkasse Bayreuth an den Künstler Werner Tögel aus Knetzgau für sein Werk „NY Crossing“.
Foto der Preisverleihung (c) Foto: Klaus Wagner
Der Künstler wurde in Schweinfurt geboren und studierte bei Prof. Dollhopf an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Er ist fest in der regionalen Kunstszene verankert und stellt seine Werke in zahlreichen Ausstellungen vor. Seine bei der 76. Bayreuther Kunstausstellung präsentierten Arbeiten sind in Mischtechnik ausgeführte farbgewaltige Collagen bei denen sich dem Betrachter beim genauen Hinsehen immer neue Details eröffnen.
Preisträger Werner Tögel vor seinem Werk „NY Crossing“ (c) Foto: Klaus Wagner
Die Auszeichnung unterstreicht den hohen Stellenwert, den die Förderung lokaler und überregionaler Künstler für den Kulturstandort Bayreuth hat.
Vielfalt zeitgenössischer Positionen
Die 76. Bayreuther Kunstausstellung präsentiert als jurierte Schau ein breites Spektrum zeitgenössischer Positionen. Die Besucher erwartet eine faszinierende Vielfalt an Techniken, Ausdrucksformen und Materialien. Das Zusammenspiel aus regionalen Talenten und überregionalen Gästen spiegelt die Lebendigkeit der aktuellen Kunstszene wider.
die teilnehmenden Künstler der 76. Bayreuther Kunstausstellung 2026
Die Ausstellung kann noch bis zum 23. August 2026 täglich von 10 bis 18 Uhr in der Schlossgalerie Bayreuth, La-Spezia-Platz 1 besucht werden.
Finissage mit der Jazz-Formation“BeSt“ und life-Performance „Lebendige Skulpturen“ von Angelika Summa
Die Finissage der Ausstellung findet am Sonntag, den 23.08.26 ab 14 Uhr statt. Hier bietet sich die Möglichkeit die teilnehmenden Künstler nochmals persönlich zu treffen und vertieft in ihre Werke einzusteigen.
Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Jazzformation „BeSt“.
Zum Abschluss der vielbesuchten Ausstellung erwartet die Besucher die life performance „Lebendige Skulpturen“ mit Körperskulpturen der Bildhauerin Angelika Summa.
August: täglich 10 – 17 Uhr September: Di – So 10 – 17 Uhr
Eröffnung / Vernissage
Sonntag 02. August 2026, 11 Uhr
(c) Christa Pawlofsky
Die Bayreuther Künstlerin Dr. Christa Pawlofsky verbindet in ihrem Schaffen die detailgenaue Perspektive einer studierten Medizinerin mit einem humorvollen, oft ironischen Blick auf den Menschen. Geprägt durch ihre Praxis für Psychotherapie und das Verständnis für körperliche Strukturen, lotet sie in ihrer Malerei das Spannungsfeld zwischen Natur, Psyche und Gesellschaft aus.
Christa Pawlofsky über ihre Ausstellung:
„Der Nordbayerische Kurier hatte 1996 zu einem Kunstprojekt eingeladen. Ich hatte Zugang zum Zeitungsarchiv und war fasziniert von den historischen Titelseiten. Sie eröffneten mir einen neuen Blick in die Geschichte der Bayreuther Festspiele. Ich kopierte und vergrößerte Zeitungsseiten, setzte Ausschnitte zusammen übermalte sie. Die vielschichtigen Zusammenhänge des Festspielgeschehens mit den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen habe ich künstlerisch verdeutlicht und verdichtet.“
Aus Anlass des 150. Geburtstages der Bayreuther Festspiele zeigt sie in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Bayreuth den Zyklus „Bayreuths große Verpflichtung“ (Bayreuther Tagblatt, 25.7. 1939) im Kunstkabinett, bei der ein Zyklus aus Kollagen und Mischtechnik aus Zeitungsseiten seit 1939 vorgestellt wird.
Viele weitere Informationen zu ihrer Vita und ihrem künstlerischem Schaffen entnehmen Sie bitte aus der homepage von Christa Pawlofsky: https://pawlofsky.com/
Die 76. Bayreuther Kunstausstellung 2026 blickt in der Schlossgalerie in die Zukunft
Vom 19. Juli bis zum 23. August 2026 verwandelt sich die Schlossgalerie Bayreuth erneut in ein Zentrum für Gegenwartskunst. Nach dem erfolgreichen Debüt im Vorjahr lädt der Kunstverein Bayreuth e.V. zur jurierten 76. Bayreuther Kunstausstellung ein. Diese hochkarätige Werkschau präsentiert ein breites Spektrum zeitgenössischer Positionen von regionalen und überregionalen Kunstschaffenden und setzt im Festspielsommer 2026 wieder vitale kreative Impulse.
Tradition trifft auf neue Räume
Nachdem die Traditionsausstellung im vergangenen Jahr anlässlich ihres 75. Jubiläums erstmals die neuen, großzügigen Räume bezog, etabliert sich die Schlossgalerie am La-Spezia-Platz auch in diesem Jahr als Veranstaltungsort. Die Architektur bietet den idealen Rahmen für den Dialog zwischen Tradition und Experiment. Eine Fachjury hat im Frühjahr aus insgesamt 430 eingesendeten Arbeiten von 163 Künstlerinnen und Künstlern eine exklusive Auswahl getroffen. In der Ausstellung werden nun 139 einjurierte Werke von 95 Künstler:innen zu sehen sein. Die künstlerische Palette reicht dabei von klassischer Malerei und Bildhauerei über Fotografie bis hin zu Skulptur, Installation und digitalen Ausdrucksformen.
Feierliche Eröffnung der Bayreuther Kunstausstellung und Verleihung des Kunstpreisesam Sonntag, den 19. Juli 2026 um 11 Uhr.
Die feierliche Vernissage findet am Sonntag, den 19. Juli 2026 um 11:00 Uhr statt. Neben den Grußworten des Vorstands und der Stadt Bayreuth wird Rüdiger Baumann vom Theater „Das Baumann“ die diesjährige Festrede halten. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Band Double Whisky Trio. Im Rahmen der Eröffnung wird traditionell auch der renommierte Kunstpreis der Sparkasse Bayreuth durch den Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth an eine(n) herausragende(n) Kulturschaffende(n) übergeben.
RICHARD ZIEHT EIN – und Walhall wird lebendig
Das Projekt „RICHARD ZIEHT EIN – und Walhall wird lebendig“ ist einekünstlerische Hommage des Landkreises Bayreuth an 150 Jahre Festspiele Bayreuth in Kooperation mit dem Festival 150 und dem Kunstverein Bayreuth e.V. Zum Auftakt werden im Rahmen der 76. Bayreuther Kunstausstellung Wagner-Interpretationen des überregional bekannten Künstlers Michael Apitz präsentiert sowie das Gesamtprojekt vorgestellt. Termin der Auftaktveranstaltung:Samstag, 25. Juli 2026, 11:00 Uhr in der Schlossgalerie
Das Team des Kunstvereins Bayreuth und die ausstellenden Künstler:innen freuen sich auf eine tolle 76. Bayreuther Kunstausstellung, mit vielfältigen und interessanten Werken, inspirierenden Gesprächen – und natürlich – auf IHREN BESUCH.
Ihre Ausstellung «Aus verschiedenen Gärten» im Kunstkabinett des Kunstvereins Bayreuth e.V. beschreibt uns Eva Möseneder selbst:
„Wir müssen unseren Garten bestellen“ (letzter Satz aus Voltaire´s „Candide“)
„Der Garten gilt als Sehnsuchtsort, aber auch als Sinnbild von Ordnung des persönlichen Lebens. In einer verwirrenden und chaotischen Welt findet man hier einen Ort, in dem man strukturiert und erfüllend handeln kann.“
und weiter:
„Diese grundlegenden Ideen wirkten anlassstiftend für meine beiden druckgrafischen Zyklen „HORTUS FRACTALIS“ und „HORTUS AQUATICUS“ den beiden Schwerpunkten meiner Ausstellung im Kunstkabinett des Bayreuther Kunstvereins. So sind es bei ersterer Serie scheinbar von selbst entstehende Viskosotypien die (als Aquatinta Radierungen) mit meist monochromen Aquatinta Flächen angeordnet werden. Bei letzterer Serie sind es mikroskopische Lebensformen, die durch ihre vegetabile Schönheit wesentliche Gestaltungselemente werden.
Gerade durch genaue Beobachtung von kleinsten Organismen und Erscheinungsformen der Natur erschließt sich deren innere Ordnung und sie werden in meinen Grafiken in Beziehung zu ruhigen Aquatintaflächen gestellt und werden so in eine größere Ordnungsstruktur eingefügt.
Aber auch Wachsen bzw. Metamorphosen der Natur bilden einen Gestaltungsanlass für meine druckgrafische Arbeit. Hier ist es besonders die der Druckgrafik eigene Möglichkeit der Zustandsdrucke mit der ich diese Phänomene darstellen kann. Durch kontinuierliches Weiterbearbeiten der Platten besteht die Möglichkeit verschiedene Inhalte (sowohl in der Druckgrafik im technischen als auch im inhaltlich- gestalterischen Sinn) darzustellen.
So ist es generell die Arbeit im Bereich der Druckgrafik selbst, die in ihrer strukturierten Vorgangsweise stark an die erfüllende Arbeit in einem Garten als sinnstiftende Tätigkeit und Konzentration auf das konkret Beeinflussbare erinnert.“ Eva Möseneder
Eva Möseneder wurde 1957 in Ried im Innkreis geboren und studierte am Mozarteum in Salzburg in der Klasse für Grafik bei Professor Peter Prandstetter.
Sie hat sich vor allem als Spezialistin für Druckgrafik, insbesondere die Radierung, einen Namen gemacht und gibt ihr Wissen und Können als Lehrbeauftragte am Mozarteum und in zahlreichen Workshops weiter. Eva Möseneder ist für die poetische Bildsprache ihrer Arbeiten bekannt und wurde 2016 mit dem „Slavi Soucek Preis für Grafik“ des Landes Salzburg ausgezeichnet. Sie gilt als eine der profiliertesten Grafikerinnen Österreichs. Ihre Werke sind regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen und in bedeutenden Sammlungen (wie dem Museum der Moderne Salzburg oder der Albertina in Wien) vertreten. Ihre Motive sind oft geprägt von der Natur, Tieren, Stillleben und einer subtilen, oft melancholischen oder hintergründigen Ironie. Ihre Arbeiten wirken zeitlos und handwerklich präzise. Dabei kombiniert sie technische Perfektion mit einer sehr persönlichen, erzählerischen Note.
Kommen Sie zur Vernissage am Sonntag 03. Mai 2026 ins Kunstkabinett und freuen sich mit uns auf angeregte Gespräche mit der Künstlerin.
Ihr Vorstandsteam des Kunstverein Bayreuth e.V.
Vita Eva Möseneder
1957 in Ried i. I geboren 1977 Studium Mozarteum Klasse Malerei und Grafik bei Prof. Prandstetter seit 1978 Arbeit in der Grafischen Werkstatt im Traklhaus 1986 Einrichtung einer eigenen Radierwerkstatt 1991 / 92 Leitung des Grafischen Workshops an der Salzburger Sommerakademie 2005 Teilnahme am Grafikworkshop „ Printed Affairs“ Zentralasien – Österreich 2007 Leitung eines Grafikworkshops an der Kunstfakultät der Hacettepe Universität Ankara/Türkei 2016 Slavi Soucekpreis des Landes Salzburg für Druckgrafik 2017 Internationaler Preis für Kunst und Kultur Kulturfonds der Stadt Salzburg Teilnahme am Künstlerinnensymposium „Aba“ Universität Mersin /Türkei 2023 „Wissen schafft Kunst“ Symposium Neumarkt a. d. Raab 2024 „Wunderkammer“ KünstlerInnensymposium Cered / HU EU-ART Symposium „Rückzug“ Neumarkt a. d. Raab Ausstellungsreihe „70 Jahre Grafische Werkstatt im Traklhaus“ Salzburg 2025 EU-ART Symposium „Warum Kunst“ Neumarkt a. d. Raab Lehraufträge an der Universität Mozarteum, Klasse Grafik und am Salzburg College der Northern Illinois University Arbeitsaufenthalte in Vilnius, Budapest, Dresden, New York City, Kapstadt, Red Wing USA, Bosa Sardinien,Ahtopol/Bulgarien, Merida /Mexiko
Seit 1983 zahlreiche Ausstellungen und Aussstellungsbeteiligungen im In- und Ausland :
Galerie Welz 1985,1988,1995,2002, 2005, 2016 und 2025 Galerie Eboran, Salzburg – Galerie der Stadt Salzburg – Galerie Ophir ,Bayreuth – Galerie der Stadt Ried i. I. – Galerie Obuda , Budapest – Galerija Arca Vilnius – Westwendischer Kunstverein, Gartow (BRD) – Künstlerzentrum Schloß Parz – Galerie 5020 Salzburg –Palais Liechtenstein, Feldkirch – Miniprint Graphiktriennale Lahti (Finnland) – Kunstverein Bayreuth – Galerie der Stadt Reims – Kunsthaus Raskolnikoff Dresden – Galerie im Traklhaus Salzburg – IEEB Bukarest Experimentelle Biennale für Druckgrafik
Der Bayreuther Friedemann Gottschald ist sowohl dem kunstinteressierten einheimischen Publikum, wie auch überregional schon seit Langem bekannt.
Sei es als bildender Künstler, ehem. stellvertretender Leiter des Kulturamtes Bayreuth, Mitglied im Vorstandsteam des Kunstverein Bayreuth e.V., Mitglied im BBK Oberfranken, Buchautor, Kunstsammler – sein Leben ist der Kunst verschrieben.
Der Kunstverein Bayreuth e.V. würdigt sein vielfältiges künstlerisches Engagement mit der Ausstellung „Zeichen der Zeit“ in der „Zeichnungen, Holzschnitte und Collagen“ aus 40 Schaffensjahren zu sehen sein werden.
Die Werke von Friedemann Gottschald sind geprägt von konstruktiv gestalteten Bildkompositionen, die ihre ganz eigene Sprache sprechen, mit starken Kontrasten in Form und Farbe, Hell und Dunkel.
Freuen Sie sich mit uns auf eine tolle Ausstellung und auf spannende Gespräche mit dem Künstler zur Vernissage am 25. Februar 2026.
124. Kabinettausstellung des Kunstvereins Bayreuth im Kunstkabinett des Kunstmuseums, Altes Barock-Rathaus, Maximilianstraße 33, 95444 Bayreuth
Ausstellung vom 1. Februar 2026 bis zum 25. April 2026
Eröffnung: Sonntag, 1. Februar 2026, 11 Uhr, Kunstkabinett im Kunstmuseum Bayreuth
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr
Für die Künstlerin Marlet Heckhoff spielt Farbe eine zentrale Rolle. Sie ist kein nachträgliches Mittel, sondern ein konstruktives Element, das Raum erzeugt, Struktur auflöst, Spannung schafft. Farbflächen ordnen und destabilisieren zugleich; sie verwandeln architektonische Strenge in durchlässige, atmende Räume. Linien, Bögen und Flächen verhandeln in diesem Kontext das Verhältnis von Kontrolle und Zufall, Tektonik und Geste. In einer Welt, in der es derzeit zunehmend grauer und bedrohlicher zu werden scheint, möchte sie die Betrachter*innen dazu einladen, inne zu halten, und sich für einen Moment auf eine fröhliche und verspielte Situation einzulassen, auf ein kurzes emotionales Aufatmen. Setzungen, die ihre künstlerische Handschrift unverwechselbar machen.
Die Werke von Marlet Heckhoff wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt und sind Teil eines kontinuierlich wachsenden, lebendigen Œuvres.
(C) Marlet Heckhoff – Blauer Turmalin
Mit ihrer Ausstellung „Fantasia“ öffnet die Künstlerin einen Raum, in dem Intuition, Struktur und Experimentierfreude aufeinandertreffen. Begeben Sie sich auf eine Reise in die Welt der Fantasie – dorthin, wo Farben zu Stimmen werden, Formen Geschichten erzählen und das Alltägliche sich in poetische Möglichkeiten verwandelt. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen malerischer Konstruktion und spielerischer Offenheit – ein Dialog aus Linien, Flächen und rhythmischen Elementen.
Wir freuen uns, Sie zu dieser besonderen Ausstellung begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen in die vielschichtigen Bildwelten von Marlet Heckhoff einzutauchen.
Ihr Team des Kunstvereins Bayreuth e.V.
Biografische Stationen von Marlet Heckhoff (Auswahl)
Geboren 1983
Ausbildung zur Tischlerin
Studium der Freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar
Bezalel Academy of Art and Design, Jerusalem
Studium der Malerei/Grafik an der HGB Leipzig
Meisterschülerin in der Klasse für Installation und Raum bei Prof. Joachim Blank, HGB Leipzig
diverse Stipendien und Förderungen, u. a. Landesgraduiertenstipendium Sachsen und ArsVersa Kunststiftung
Projektleiterin des Leipziger Kunstfestivals „Lindenow“ in Leipzig seit 2025
Weitere Informationen zu Marlet Heckhoff finden Sie auf ihren Social-Media Präsenzen: www.marlet-heckhoff.de und instagram @marlet_heckhoff