August: täglich 10 – 17 Uhr September: Di – So 10 – 17 Uhr
Eröffnung / Vernissage
Sonntag 02. August 2026, 11 Uhr
(c) Christa Pawlofsky
Die Bayreuther Künstlerin Dr. Christa Pawlofsky verbindet in ihrem Schaffen die detailgenaue Perspektive einer studierten Medizinerin mit einem humorvollen, oft ironischen Blick auf den Menschen. Geprägt durch ihre Praxis für Psychotherapie und das Verständnis für körperliche Strukturen, lotet sie in ihrer Malerei das Spannungsfeld zwischen Natur, Psyche und Gesellschaft aus.
Christa Pawlofsky über ihre Ausstellung:
„Der Nordbayerische Kurier hatte 1996 zu einem Kunstprojekt eingeladen. Ich hatte Zugang zum Zeitungsarchiv und war fasziniert von den historischen Titelseiten. Sie eröffneten mir einen neuen Blick in die Geschichte der Bayreuther Festspiele. Ich kopierte und vergrößerte Zeitungsseiten, setzte Ausschnitte zusammen übermalte sie. Die vielschichtigen Zusammenhänge des Festspielgeschehens mit den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen habe ich künstlerisch verdeutlicht und verdichtet.“
Aus Anlass des 150. Geburtstages der Bayreuther Festspiele zeigt sie in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Bayreuth den Zyklus „Bayreuths große Verpflichtung“ (Bayreuther Tagblatt, 25.7. 1939) im Kunstkabinett, bei der ein Zyklus aus Kollagen und Mischtechnik aus Zeitungsseiten seit 1939 vorgestellt wird.
Viele weitere Informationen zu ihrer Vita und ihrem künstlerischem Schaffen entnehmen Sie bitte aus der homepage von Christa Pawlofsky: https://pawlofsky.com/
Die 76. Bayreuther Kunstausstellung 2026 blickt in der Schlossgalerie in die Zukunft
Vom 19. Juli bis zum 23. August 2026 verwandelt sich die Schlossgalerie Bayreuth erneut in ein Zentrum für Gegenwartskunst. Nach dem erfolgreichen Debüt im Vorjahr lädt der Kunstverein Bayreuth e.V. zur jurierten 76. Bayreuther Kunstausstellung ein. Diese hochkarätige Werkschau präsentiert ein breites Spektrum zeitgenössischer Positionen von regionalen und überregionalen Kunstschaffenden und setzt im Festspielsommer 2026 wieder vitale kreative Impulse.
Tradition trifft auf neue Räume
Nachdem die Traditionsausstellung im vergangenen Jahr anlässlich ihres 75. Jubiläums erstmals die neuen, großzügigen Räume bezog, etabliert sich die Schlossgalerie am La-Spezia-Platz auch in diesem Jahr als Veranstaltungsort. Die Architektur bietet den idealen Rahmen für den Dialog zwischen Tradition und Experiment. Eine Fachjury hat im Frühjahr aus insgesamt 430 eingesendeten Arbeiten von 163 Künstlerinnen und Künstlern eine exklusive Auswahl getroffen. In der Ausstellung werden nun 139 einjurierte Werke von 95 Künstler:innen zu sehen sein. Die künstlerische Palette reicht dabei von klassischer Malerei und Bildhauerei über Fotografie bis hin zu Skulptur, Installation und digitalen Ausdrucksformen.
Feierliche Eröffnung der Bayreuther Kunstausstellung und Verleihung des Kunstpreisesam Sonntag, den 19. Juli 2026 um 11 Uhr.
Die feierliche Vernissage findet am Sonntag, den 19. Juli 2026 um 11:00 Uhr statt. Neben den Grußworten des Vorstands und der Stadt Bayreuth wird Rüdiger Baumann vom Theater „Das Baumann“ die diesjährige Festrede halten. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Band Double Whisky Trio. Im Rahmen der Eröffnung wird traditionell auch der renommierte Kunstpreis der Sparkasse Bayreuth durch den Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth an eine(n) herausragende(n) Kulturschaffende(n) übergeben.
RICHARD ZIEHT EIN – und Walhall wird lebendig
Das Projekt „RICHARD ZIEHT EIN – und Walhall wird lebendig“ ist einekünstlerische Hommage des Landkreises Bayreuth an 150 Jahre Festspiele Bayreuth in Kooperation mit dem Festival 150 und dem Kunstverein Bayreuth e.V. Zum Auftakt werden im Rahmen der 76. Bayreuther Kunstausstellung Wagner-Interpretationen des überregional bekannten Künstlers Michael Apitz präsentiert sowie das Gesamtprojekt vorgestellt. Termin der Auftaktveranstaltung:Samstag, 25. Juli 2026, 11:00 Uhr in der Schlossgalerie
Das Team des Kunstvereins Bayreuth und die ausstellenden Künstler:innen freuen sich auf eine tolle 76. Bayreuther Kunstausstellung, mit vielfältigen und interessanten Werken, inspirierenden Gesprächen – und natürlich – auf IHREN BESUCH.
Ihre Ausstellung «Aus verschiedenen Gärten» im Kunstkabinett des Kunstvereins Bayreuth e.V. beschreibt uns Eva Möseneder selbst:
„Wir müssen unseren Garten bestellen“ (letzter Satz aus Voltaire´s „Candide“)
„Der Garten gilt als Sehnsuchtsort, aber auch als Sinnbild von Ordnung des persönlichen Lebens. In einer verwirrenden und chaotischen Welt findet man hier einen Ort, in dem man strukturiert und erfüllend handeln kann.“
und weiter:
„Diese grundlegenden Ideen wirkten anlassstiftend für meine beiden druckgrafischen Zyklen „HORTUS FRACTALIS“ und „HORTUS AQUATICUS“ den beiden Schwerpunkten meiner Ausstellung im Kunstkabinett des Bayreuther Kunstvereins. So sind es bei ersterer Serie scheinbar von selbst entstehende Viskosotypien die (als Aquatinta Radierungen) mit meist monochromen Aquatinta Flächen angeordnet werden. Bei letzterer Serie sind es mikroskopische Lebensformen, die durch ihre vegetabile Schönheit wesentliche Gestaltungselemente werden.
Gerade durch genaue Beobachtung von kleinsten Organismen und Erscheinungsformen der Natur erschließt sich deren innere Ordnung und sie werden in meinen Grafiken in Beziehung zu ruhigen Aquatintaflächen gestellt und werden so in eine größere Ordnungsstruktur eingefügt.
Aber auch Wachsen bzw. Metamorphosen der Natur bilden einen Gestaltungsanlass für meine druckgrafische Arbeit. Hier ist es besonders die der Druckgrafik eigene Möglichkeit der Zustandsdrucke mit der ich diese Phänomene darstellen kann. Durch kontinuierliches Weiterbearbeiten der Platten besteht die Möglichkeit verschiedene Inhalte (sowohl in der Druckgrafik im technischen als auch im inhaltlich- gestalterischen Sinn) darzustellen.
So ist es generell die Arbeit im Bereich der Druckgrafik selbst, die in ihrer strukturierten Vorgangsweise stark an die erfüllende Arbeit in einem Garten als sinnstiftende Tätigkeit und Konzentration auf das konkret Beeinflussbare erinnert.“ Eva Möseneder
Eva Möseneder wurde 1957 in Ried im Innkreis geboren und studierte am Mozarteum in Salzburg in der Klasse für Grafik bei Professor Peter Prandstetter.
Sie hat sich vor allem als Spezialistin für Druckgrafik, insbesondere die Radierung, einen Namen gemacht und gibt ihr Wissen und Können als Lehrbeauftragte am Mozarteum und in zahlreichen Workshops weiter. Eva Möseneder ist für die poetische Bildsprache ihrer Arbeiten bekannt und wurde 2016 mit dem „Slavi Soucek Preis für Grafik“ des Landes Salzburg ausgezeichnet. Sie gilt als eine der profiliertesten Grafikerinnen Österreichs. Ihre Werke sind regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen und in bedeutenden Sammlungen (wie dem Museum der Moderne Salzburg oder der Albertina in Wien) vertreten. Ihre Motive sind oft geprägt von der Natur, Tieren, Stillleben und einer subtilen, oft melancholischen oder hintergründigen Ironie. Ihre Arbeiten wirken zeitlos und handwerklich präzise. Dabei kombiniert sie technische Perfektion mit einer sehr persönlichen, erzählerischen Note.
Kommen Sie zur Vernissage am Sonntag 03. Mai 2026 ins Kunstkabinett und freuen sich mit uns auf angeregte Gespräche mit der Künstlerin.
Ihr Vorstandsteam des Kunstverein Bayreuth e.V.
Vita Eva Möseneder
1957 in Ried i. I geboren 1977 Studium Mozarteum Klasse Malerei und Grafik bei Prof. Prandstetter seit 1978 Arbeit in der Grafischen Werkstatt im Traklhaus 1986 Einrichtung einer eigenen Radierwerkstatt 1991 / 92 Leitung des Grafischen Workshops an der Salzburger Sommerakademie 2005 Teilnahme am Grafikworkshop „ Printed Affairs“ Zentralasien – Österreich 2007 Leitung eines Grafikworkshops an der Kunstfakultät der Hacettepe Universität Ankara/Türkei 2016 Slavi Soucekpreis des Landes Salzburg für Druckgrafik 2017 Internationaler Preis für Kunst und Kultur Kulturfonds der Stadt Salzburg Teilnahme am Künstlerinnensymposium „Aba“ Universität Mersin /Türkei 2023 „Wissen schafft Kunst“ Symposium Neumarkt a. d. Raab 2024 „Wunderkammer“ KünstlerInnensymposium Cered / HU EU-ART Symposium „Rückzug“ Neumarkt a. d. Raab Ausstellungsreihe „70 Jahre Grafische Werkstatt im Traklhaus“ Salzburg 2025 EU-ART Symposium „Warum Kunst“ Neumarkt a. d. Raab Lehraufträge an der Universität Mozarteum, Klasse Grafik und am Salzburg College der Northern Illinois University Arbeitsaufenthalte in Vilnius, Budapest, Dresden, New York City, Kapstadt, Red Wing USA, Bosa Sardinien,Ahtopol/Bulgarien, Merida /Mexiko
Seit 1983 zahlreiche Ausstellungen und Aussstellungsbeteiligungen im In- und Ausland :
Galerie Welz 1985,1988,1995,2002, 2005, 2016 und 2025 Galerie Eboran, Salzburg – Galerie der Stadt Salzburg – Galerie Ophir ,Bayreuth – Galerie der Stadt Ried i. I. – Galerie Obuda , Budapest – Galerija Arca Vilnius – Westwendischer Kunstverein, Gartow (BRD) – Künstlerzentrum Schloß Parz – Galerie 5020 Salzburg –Palais Liechtenstein, Feldkirch – Miniprint Graphiktriennale Lahti (Finnland) – Kunstverein Bayreuth – Galerie der Stadt Reims – Kunsthaus Raskolnikoff Dresden – Galerie im Traklhaus Salzburg – IEEB Bukarest Experimentelle Biennale für Druckgrafik
Der Bayreuther Friedemann Gottschald ist sowohl dem kunstinteressierten einheimischen Publikum, wie auch überregional schon seit Langem bekannt.
Sei es als bildender Künstler, ehem. stellvertretender Leiter des Kulturamtes Bayreuth, Mitglied im Vorstandsteam des Kunstverein Bayreuth e.V., Mitglied im BBK Oberfranken, Buchautor, Kunstsammler – sein Leben ist der Kunst verschrieben.
Der Kunstverein Bayreuth e.V. würdigt sein vielfältiges künstlerisches Engagement mit der Ausstellung „Zeichen der Zeit“ in der „Zeichnungen, Holzschnitte und Collagen“ aus 40 Schaffensjahren zu sehen sein werden.
Die Werke von Friedemann Gottschald sind geprägt von konstruktiv gestalteten Bildkompositionen, die ihre ganz eigene Sprache sprechen, mit starken Kontrasten in Form und Farbe, Hell und Dunkel.
Freuen Sie sich mit uns auf eine tolle Ausstellung und auf spannende Gespräche mit dem Künstler zur Vernissage am 25. Februar 2026.
124. Kabinettausstellung des Kunstvereins Bayreuth im Kunstkabinett des Kunstmuseums, Altes Barock-Rathaus, Maximilianstraße 33, 95444 Bayreuth
Ausstellung vom 1. Februar 2026 bis zum 25. April 2026
Eröffnung: Sonntag, 1. Februar 2026, 11 Uhr, Kunstkabinett im Kunstmuseum Bayreuth
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr
Für die Künstlerin Marlet Heckhoff spielt Farbe eine zentrale Rolle. Sie ist kein nachträgliches Mittel, sondern ein konstruktives Element, das Raum erzeugt, Struktur auflöst, Spannung schafft. Farbflächen ordnen und destabilisieren zugleich; sie verwandeln architektonische Strenge in durchlässige, atmende Räume. Linien, Bögen und Flächen verhandeln in diesem Kontext das Verhältnis von Kontrolle und Zufall, Tektonik und Geste. In einer Welt, in der es derzeit zunehmend grauer und bedrohlicher zu werden scheint, möchte sie die Betrachter*innen dazu einladen, inne zu halten, und sich für einen Moment auf eine fröhliche und verspielte Situation einzulassen, auf ein kurzes emotionales Aufatmen. Setzungen, die ihre künstlerische Handschrift unverwechselbar machen.
Die Werke von Marlet Heckhoff wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt und sind Teil eines kontinuierlich wachsenden, lebendigen Œuvres.
(C) Marlet Heckhoff – Blauer Turmalin
Mit ihrer Ausstellung „Fantasia“ öffnet die Künstlerin einen Raum, in dem Intuition, Struktur und Experimentierfreude aufeinandertreffen. Begeben Sie sich auf eine Reise in die Welt der Fantasie – dorthin, wo Farben zu Stimmen werden, Formen Geschichten erzählen und das Alltägliche sich in poetische Möglichkeiten verwandelt. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen malerischer Konstruktion und spielerischer Offenheit – ein Dialog aus Linien, Flächen und rhythmischen Elementen.
Wir freuen uns, Sie zu dieser besonderen Ausstellung begrüßen zu dürfen und gemeinsam mit Ihnen in die vielschichtigen Bildwelten von Marlet Heckhoff einzutauchen.
Ihr Team des Kunstvereins Bayreuth e.V.
Biografische Stationen von Marlet Heckhoff (Auswahl)
Geboren 1983
Ausbildung zur Tischlerin
Studium der Freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar
Bezalel Academy of Art and Design, Jerusalem
Studium der Malerei/Grafik an der HGB Leipzig
Meisterschülerin in der Klasse für Installation und Raum bei Prof. Joachim Blank, HGB Leipzig
diverse Stipendien und Förderungen, u. a. Landesgraduiertenstipendium Sachsen und ArsVersa Kunststiftung
Projektleiterin des Leipziger Kunstfestivals „Lindenow“ in Leipzig seit 2025
Weitere Informationen zu Marlet Heckhoff finden Sie auf ihren Social-Media Präsenzen: www.marlet-heckhoff.de und instagram @marlet_heckhoff