UDO KALLER: Die Palette

Ausstellung in der Ausstellungshalle im Neuen Rathaus Bayreuth vom 3. bis 30. November 2022.

Ausstellungshalle im Neuen Rathaus, Luitpoldpltz 13, 95444 Bayreuth

Vernissage: Mittwoch, 2. November 2022, 18 Uhr

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, 8 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 15 Uhr

Udo Kaller Die Palette, Ausstellung im Kunstkabinett des Kunstmuseums.
„Die Palette“. Öl auf Leinwand

Udo Kaller kann man mit Recht als einen der wichtigsten Nürnberger, ja fränkische Künstler bezeichnen. Das Gründungsmitglied des Kunstvereins ist nach nach 20 Jahren wieder einmal in Bayreuth zu sehen, in einer Ausstellung im Neuen Rathaus, betitelt „Die Palette“. Ab 3. November zeigt er 118 gleichformatige Ölbilder mit wechselvoller Thematik. Seine Arbeiten sind eine unverwechselbare Mischung aus Phantasie und Wirklichkeit, oft mit überraschenden Pointen. Eine klare, übersichtliche Bildsprache vermittelt eine Stimmung der Ruhe und Kontemplation. Alles Grelle, Disparate, Öde wird negiert oder ist höchstens in Spuren zu erahnen. Dass der Japanische Holzschnitt und die Pop-Art Einfluss auf sein künstlerisches Schaffen genommen hat, ist nicht zu übersehen. 

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Mittwoch, 2. November 2022, um 18.00 Uhr. Sie ist bis zum 30.November zu den üblichen Öffnungszeiten des Neuen Rathauses zu sehen.

Weitere Informationen über den Künstler: https://www.udo-kaller.de

JULIA TIEFENBACH: Anmaßung

111. Kabinettausstellung des Kunstvereins Bayreuth im Kunstkabinett des Kunstmuseums, Altes Barock-Rathaus, Maximilianstraße 33, 95444 Bayreuth

Ausstellung vom 7. November 2022 bis 1. Februar 2023

Eröffnung: Sonntag, 6. November, 11 Uhr, Kunstkabinett im Kunstmuseum Bayreuth

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, im August Montag-Sonntag, 10-17 Uhr

„Kordon“, 175cm x 75cm x 45cm, Bemaltes und UV-verklebtes Float-Glas, lackiertes MDF.

Julia Tiefenbach aus Hof präsentiert im Kunstkabinett des Kunstmuseums Bayreuth Skulpturen, die sie im Rahmen des Stipendienprogramms „Junge Kunst und Neue Wege“ des Bayerischen Staatsministeriums Wissenschaft und Kunst entworfen hat.

Dabei ist auch ein Kubus mit dem Titel „Kordon“ zu sehen. Als Inspiration dient ihr die brutalistische und abweisende Architektur des Mautsystems auf italienischen Autobahnen. Bezug nehmend auf von Menschenhand geschaffene Objekte und Architekturen des täglichen Lebens, setzt sich die Künstlerin mit ästhetischer Trivialität und Nichtrelevanz auseinander. Diese Un-Orte und Objekte sind hochfunktional, fallen aber aus der Sichtbarkeit und jeglicher Kategorisierung heraus. Unstete Linienführung, Richtungswechsel, gewagte Kontraste und das subversive Bearbeiten von Material, werden von schlichten Farbflächen und handwerklicher Perfektion gebrochen.

Julia Tiefenbach hat an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle studiert und arbeitet in den Bereichen Zeichnung, Skulptur und Glas.

Die Ausstellung im Kunstkabinett ist bis zum 1. Februar zu sehen und kann Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr besucht werden. Mehr Informationen zur Künstlerin: www.juliatiefenbach.com.